Julikäfer

Zur Gattung Anomala zählen einige Arten, die in Deutschland als Bodenschädlinge nur eine untergeornete Rolle spielen.

Der Kleine Julikäfer (Anomala dubia) ist davon die häufigste Art. Er ähnelt sehr dem Gartenlaubkäfer, ist jedoch an der Körperoberseite nicht behaart.

Die Flugzeit der Käfer liegt zwischen Mitte Mai und August mit Schwerpunk Juli (daher der deutsche Name). Birken- und Weidenblätter werden neben Pappel, Ulmen und Hasel bevorzugt gefressen.

Zur Eiablage werden Standorte mit sandigen Böden bevorzugt. Die Engerlinge befressen das Wurzelwerk vierschiedener Gräsern. Die Schäden halten sich aber in Grenzen. Die Entwicklungsdauer beträgt zwei Jahre.