Rosenkäfer

 

(Cetonia aurata)

Der Käfer erreicht eine Länge von 14 bis 20 mm. Er ist metallisch-grün glänzend mit kleinen hellen Flecken an den Seiten der Flügeldecken. Als Blütenbesucher findet man ihn von April bis September gern auf Doldenblüten, Heckenrosen und Weißdornblüten wo er sich von Pollen und Nektar ernährt. Es kommt aber nur gelegentlich zum Schadfraß, dann insbesondere an Knospen von Rosen, Geißblatt und Schneeball. Da die Flügeldecken miteinander verwachsen sind können diese beim Flug nicht angehoben werden. Die Hinterflügel werden seitlich herausgeschoben. Dies verleiht dem Käfer eine imposante Erscheinung im Flug. Rosenkäfer stehen unter Naturschutz!

Die Engerlinge des Rosenkäfers leben drei Jahre im Boden. Sie erreichen eine Länge von bis zu 30 mm und werden nicht schädlich. Sie sind als Streuzersetzer auf moderndes Holz und andere organischen Substanzen angewiesen. Man findet sie daher gern in Komposthaufen aber auch manchmal in Ameisennestern.

Typisches Erkennungsmerkmal ist die linsenförmig verlaufende doppelte Dörnchenreihe des bauchseitigen Hinterleibendes (s. Abb.)