Abdomen: Bei Insekten, hinterer Körperabschnitt

 

Aphodius: artenreiche Gattung, dt. Dungkäfer, deren Larven auch Pflanzen schädigen können.

 

Außenskelett: Außen liegende, den Körper stützende Hülle bei Insekten (Exoskelett).

 

Bibionidae: dt. Haarmücken oder Märzfliegen. Es sind robuste fliegenähnliche Mücken, die hauptsächlich im Frühjahr fliegen und deren Larven sich im Boden von Mist und Pflanzenwurzeln ernähren.

 

Biologische Schädlingsbekämpfung: Bekämpfung von Schädlingen mit Hilfe ihrer natürlichen Feinde.

 

Cetonia: Gattung der Rosenkäfer (Scarabaeidae).

 

Coleoptera: Ordnung der Käfer, über 350.000 Arten in über 100 Familien.

 

Coxa: Hüfte, bei Insekten am Thorakalbein.

 

Curculionidae: Rüsselkäfer, artenreichste Käferfamilie.

 

Cuticula: Äußere Insektenhaut.

 

Diapause: Entwicklungsstillstand, bei Insekten Winterschlaf.

 

Diptera: Ordnung der Zweiflügler, Fliegen und Mücken.

 

Drahtwurm: Spezielle Bezeichnung für Larven der Schnellkäferkäfer (Elateridae).

 

Engerling: Spezielle Bezeichnung für Larven der Blatthornkäfer (Scarabaeidae).

 

Eulen: Nachtfalter, einige Raupenarten sind Pflanzenschädlinge.

 

Feldmaikäfer: Melolontha melolontha, bekannteste Art der Blatthornkäfer.

 

Insektenlarve: Es ist zu unterscheiden zwischen Insekten mit vollständiger Verwandlung (holometabole Insekten) und solchen mit unvollständiger Verwandlung (hemimetabole Insekten). Bei den holometabolen Arten verläuft die Enwicklung immer über ein Puppenstadium. Larven und adulte Insekten dieser Gruppe ähneln sich kaum oder gar nicht. Typisch: Schmetterlinge, Käfer, Fliegen uva. Die Larven von hemimetabolen Insekten dagegen sind zwar anfangs ungeflügelt, gleichen aber im Körperbau den Adulten. Typisch Zikaden, Wanzen, Pflanzenläuse uva.

 

Grabbeine: Verbreiterte Beine bei Insekten-Imagines und -Larven, zum Graben behilflich.

 

Gryllotalpidae: Maulwurfsgrillen

 

Haemolymphe: "Insektenblut", das in einem offenen Kreislauf das Insekt durchströmt.

 

HM-Nematoden: Ursprünglich Abkürzung für nützliche Nematoden der Art Heterorhabditis megidis.

 

Made: Bezeichnung für beinlose Larven ohne erkennbare Kopfkapsel (typisch für Fliegen und Mücken, selten bei Käfern).

 

Metabolie: Verwandlung, bei Insekten Holometabolie (vollständige Verwandlung) und Hemimetabolie (ohne Puppenstadium).

 

Nematoden: Nematoden werden auch als Fadenwürmer oder Älchen bezeichnet. Es ist eine Tierklasse, die ähnlich erfolgreich wie die der Insekten ist.

Sie stellt die individuenreichste Tiergruppe dar, deren Arten in fast allen Lebensräumen der Welt vorkommen.

Bestimmte Arten werden kommerziell produziert, um Schädlinge zu bekämpfen.

 

Pheromonfalle: Insektenfalle bestückt mit dem synthetisch hergestellten Lockstoff der Weibchen. Jede Art hat ihr eigenes Sexualpheromon (Lockstoff).

 

Puppenruhe: Zeit, in der ein Insekt sich im Stadium der Verpuppung befindet.

 

Raupe: Bezeichnung für Larve von Schmetterlingen. Raupen verfügen über drei Paar Brustbeine sowie über eine unterschiedliche Anzahl von Hinterleibsbeinen. Teilweise ist eine Unterscheidung der Schmetterlings-Familien anhand der Anordnung der Hinterleibsbeinen möglich, typisch: Familie der Spanner.

 

Schlupfwespen: Solitär, also nicht staatenbildende Wespenarten, die ihre Eier einzeln oder mehrere an oder in ihren Wirt legen. Die Nachkommen der Schlupfwespen schlüpfen aus ihren meist getöteten Wirten heraus, daher die Bezeichnung Schlupfwespe.

 

Tarse (Tarsus): Fuß, der distal an die Tibia (Schiene) anschließt.

 

Thorax: Brustteil, bei Insekten aus drei Teilen bestehend, Träger der drei Beinpaare und Flügel, falls vorhanden.

 

Tibia: Unterschenkel (Schiene).

 

Verpuppung: Die Puppe ist ein Ruhestadium bei Insekten mit holometaboler Entwicklung. Die Puppenruhe dauert von einigen Tagen bis zu einigen Monaten.