Gebüschdickmaulrüssler (Otiorhynchus crataegi)

Der Gebüschdickmaulrüssler Otiorhynchus crataegi  ist ausgewachsen 4 bis 6 mm groß und zählt damit zu den kleineren Dickmaulrüsslern. Er stammt vermutlich ursprünglich aus dem Balkan und breitet sich in Deutschland in der letzten Zeit stark aus, so dass er in Baumschulen und Gartenanlagen inzwischen häufig anzutreffen ist. Sein Schadbild ähnelt dem des Kleinen Fliederrüsslers. Anhand der Größe Erscheinung der Fraßspuren (engbuchtig) unterscheidet sich diese Art deutlich vom Dickmaulrüssler. Die Larven fressen am Wurzelwerk und wurden bisher nicht in Pflanzgefäßen gefunden. Der Schaden durch den Wurzelfraß der Larven ist im Verhältnis gering.

Zu den Wirtspflanzen gehören insbesondere: Berberitzen, Euonymus, Cotoneaster, Lonicera, Liguster,  Taxus, Viburnum und Zypressen aber auch Astilben, Bergenien und Paeonien.

Der Einsatz von nützlichen nematoden sollte im April bis Mai durchgeführt werden.