Schmetterlings-Larven (Raupen)

 

Erdraupen

Die Raupen verschiedener Arten von Erdeulen (Agrotis spp.) können an Wurzeln und Knollen aber auch an erdnahen Pflanzenteilen großen Schaden anrichten.

 

Beschreibung: Die typischen Nachtfalter sind unauffällig braun gefärbt und haben eine Flügelspannweite von 30 bis über 40mm. Zwischen Mai und Juli sind sie mit der Eiablage beschäftigt. In kleinen Gruppen werden die Eier an krautige Pflanzen abgelegt.

Die Jungraupen fressen am Blattwerk, erst das dritte Larvenstadium wird zur Erdraupe und frist nun unterirdisches Pflanzenmaterial. Sie sind nachtaktiv und verlassen in der Dunkelheit auch teilweise den Boden. Bei Gefahr rollen sich Erdraupen in typischer Weise zusammen. Im Herbst sind die Larven ausgewachsen, verpuppen sich aber erst im kommenden Frühjahr.

 

Schaden: Vor allem Jungpflanzen sind durch den Wurzelfraß gefährdet. Die Raupen dringen teilweise in Knollen und Wurzelhals ein und können die Pflanzen zum Absterben bringen. Erdraupen sind polyphag, können sich auch von Unkräutern ernähren.


Eine Bekämpfung mit entomophagen Nematoden ist möglich.

Wurzelbohrer oder Wurzelspinner (Hepialus spp.)

Die Larven der Wurzelbohrer ähneln auf den ersten Blick Engerlingen oder Dickmaulrüsslerlarven. Im Gegensatz zu Engerlingen fehlt ihnen aber der typische Kotsack und durch die deutlich sichtbaren Brustbeine unterscheiden sie sich von Dickmaulrüsslerlarven.


Eine Bekämpfung mit entomophagen Nematoden ist möglich.

Larven des Hopfenspinners
Larven des Hopfenspinners
adulter Hopfenspinner
adulter Hopfenspinner
Puppe des Hopfenspinners
Puppe des Hopfenspinners